GANZHEITLICHE LERNTHERAPIE

In meiner Praxis biete ich ganzheitliche Lerntherapie an. Lerntherapie ist kein Nachhilfeunterricht. Der Nachhilfeunterricht behandelt meist nur den aktuellen Schulstoff und setzt Grundlagenwissen voraus. In der Lerntherapie betrachte ich, im Unterschied zur Nachhilfe, die Ursachen der Lernschwierigkeiten. Dabei berücksichtige ich die frühkindliche Entwicklung, medizinische Aspekte, Denkstil, Motivation, Konzentrationsvermögen und auch Teilleistungsschwächen. Die persönlichen Stärken und Ressourcen werden dabei gefördert. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch mit Ihnen führe ich mit Ihrem Kind eine Erstuntersuchung durch, um die am Besten geeigneten Methoden herauszufinden. Wir werden die Ziele mit Ihnen und Ihrem Kind herausarbeiten und einen individuellen Therapieplan erstellen. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass es in den Therapiestunden entspannt und stressfrei zugeht. Hierzu setze ich gerne Entspannungsübungen, auch in Verbindung mit meinen Klangschalen, ein. Diese Übungen sind alltagstauglich und auch in der Schule und zu Hause einsetzbar. Auch Methoden aus dem NLP werde ich bei Bedarf integrieren. Durch die gezielt eingesetzten Techniken werden wir die Grundlagen im Rechnen, Lesen, Schreiben und "Lernen lernen" aufbauen, mit allen Sinnen begreifen und festigen. Damit wird ihr Kind in die Lage versetzt, den Schulstoff überhaupt begreifen zu können und auch in der Schule erfolgreich zu werden.

 

Meine Devise:

  • Lernflow statt Lernfrust!
  • Ressourcen und Talente fördern
  • Neugier und Begeisterung am Lernen erwecken und bewahren
  • Entspannen lernen
  • Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit aufbauen

Dieses ganzheitliche individuelle Vorgehen ermöglicht langfristige schulische Erfolge und fördert die Persönlichkeit.

LRS (Lese-, Rechtschreibschwäche), Legasthenie

 

 

Wie kann sich eine LRS äußern?

 

Die Kinder haben kein Textverständnis, sie lesen langsamer und stockend, es werden beim Lesen und Schreiben Buchstaben und Wörter ausgelassen oder verdreht, vertauscht oder ersetzt. Bei ungeübten Diktaten oder beim Abschreiben und bei Aufsätzen werden viele Fehler gemacht. Wörter werden im gleichen Text oft unterschiedlich geschrieben. Buchstaben wie b, p, q werden oft verwechselt.

 

Oft wird den Kindern Faulheit und Verweigerung vorgeworfen. Folge davon ist oft Resignation, Versagensangst, fehlende Zuversicht und fehlende Motivation. Es kann ein Teufelskreis entstehen.

 

 

 

Dyskalkulie

 

Von einer Rechenschwäche oder Rechenstörung (Dyskalkulie) wird gesprochen, wenn ein Kind grundlegende mathematische Fähigkeiten (Addition, Subtraktion, Division und Multiplikation) nicht erwerben kann. Es fehlen Verständnis und Vorstellungkraft von Mengen und der Zuordnung zu Zahlen. Das kann sich folgendermaßen äußern: es treten Probleme bei 10er Übergängen auf, das Kind zählt auch nach vielem Üben noch mit den Fingern, es kennt keine Uhrzeit, Zehner und Einer werden vertauscht, Maße, Gewichte und Mengen können nicht eingeschätzt werden, Aufgaben mit Platzhalter können nicht gelöst werden.

 

 

AD(H)S

 

Kaum ein anderes Krankheitsbild ruft so viele Diskussionen hervor wie die Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit (ADHS) oder ohne (ADS) Hyperaktivität.

 

In der Schule kann sich das durch folgende Symptome äußern:

 

Impulsivität: Das Kind kann sich nicht an Regeln halten, es platzt mit der Antwort einfach heraus, reagiert übersteigert bei Konflikten, ist schnell verunsichert, niedrige Frustationstoleranz.

 

Hyperaktivität: Das Kind hat Schwierigkeiten ruhig zu sitzen, es zappelt auf dem Stuhl herum und kann sich nicht allein beschäftigen, stört im Unterricht.

 

Unaufmerksamkeit: Das Kind hört nicht richtig zu, es macht Flüchtigkeitsfehler, es kann sich nicht organisieren, es verliert oft Dinge und Materialien, es lässt sich leicht ablenken, auf dem Blatt ist keine Struktur, das Kind hat Abschreibschwierigkeiten, es kann keine Ordnung halten, führt keine Aufgabe oder Spiel zu Ende.

 

Weitere Begleiterscheinungen im schulischen und psychosozialen Bereich sind oft: Legasthenie, Dyskalkulie, Teilleistungsschwächen, Lernprobleme und es können auch Störungen auftreten wie Ticks, Depressivität, Angststörungen, Zwangsstörungen und/oder antisoziale Persönlichkeitsstörungen.

 

Bei ADS steht ein Zurückziehen in die eigene Welt im Vordergrund (Träumen).

 

 

 

Konzentrationsstörungen

 

Konzentrationsstörungen können viele verschiedene Ursachen haben. Dies könnten sein ADHS, ADS, akustische oder visuelle Teilleistungsstörungen, unausgewogenes Hören, Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, Probleme im familiären Bereich, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nährstoffmangel, körperliche Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und vieles mehr. Es könnten zur Lerntherapie natürlich auch Besuche bei erforderlichen fachlich qualifizierten Therapeuten oder Ärzten nötig sein.

 

Konzentrationstraining biete ich sowohl in Einzelstunden als auch in Kleingruppen mit 3 bis 4 Kindern an. Termine finden Sie unter Aktuelles.

 

 

 

Schulangst und Prüfungsangst

 

Kann entstehen, wenn sich bereits ein Teufelskreis von Versagen, Selbstzweifel, fehlender Selbstwirksamkeit, geringes Selbstbewusstsein und dadurch fehlende Motivation, Verweigerung, Wissenslücken, Erwartungshaltungen und Druck von Beziehungspersonen gebildet hat. Der Angst entgegenwirken kann Lerntherapie mit Erkennen und Bearbeiten der Stressreaktionen und dem Erlernen von einer Entspannungstechnik. Möglicherweise ist Mentaltraining oder auch Elterncoaching eine Option.

 

 

Händigkeit

 

Früher war es allgemein üblich Linkshänder umzuerziehen. Heute ist das natürlich nicht mehr so. Trotzdem wird oft von den Kindern die Schreibhaltung der Bezugspersonen imitiert, wodurch es zu "Falschhändern" kommen kann.

 

Das äußert sich dann durch ein schlechtes Schriftbild, Schreibunlust und verkrampfte Schreibhaltung.

 

 

 

Teilleistungsstörungen

 

Lesen und Schreiben, sowie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen können auch durch Teilleistungsstörungen verursacht werden. Mein Augenmerk liegt dabei auf:

 

visuellen TLS neben medizinisch bekannten Sehstörungen achte ich auf Fehler im binokularen Sehen. Dies macht sich oft bemerkbar durch schnelles Ermüden beim Lesen, durch Kopfschmerzen und Bevorzugen von großer Schrift. Im gegebenen Fall werde ich einen Fachmann empfehlen (Spezialbrille).

 

akustische TLS durch Erkrankungen (z. B. Mittelohrentzündungen) kann es zu einer gestörten Reizverarbeitung von Lauten im Gehirn kommen. Die Kinder können bestimmte Laute nicht richtig hören. So wird z.B.: eine Kanne zu einer Tanne.


Benaudira - Individuelles Hörtraining

 

Benaudira ist ein einfach anzuwendendes und individualisiertes Hörtraining. Es basiert auf den Tatsachen, dass das Gehörte erst im Gehirn richtig verarbeitet wird (zentrale Hörverarbeitung) und dass das Gehirn trainiert werden kann. Das Training ist eine meist sehr wirksame Hilfe für Menschen, deren Probleme eine Ursache in der Verarbeitung von auditiven Reizen haben. Sie ist zu Hause anwendbar und es sind dafür nur wenige Therapiesitzungen nötig. Durch den Einsatz spezieller Musik werden bei diesem Hörtraining viele Hirntätigkeiten positiv beeinflusst. Die Schulung eines ausgeglichenen Hörens fördert verschiedene Wahrnehmungen, deren Verarbeitung und somit auch die von ihnen abhängigen Fertigkeiten. Zum Beispiel können Lesen und Schreiben von einer verbesserten Wahrnehmung der Sprachlaute im Gehirn massiv profitieren. Deswegen kann dieses Audiotraining sowohl bei Konzentrationsstörungen und Legasthenie, als auch bei Hyperakusis helfen.

 

Anwendungsbereiche in der Lerntherapie

  • Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
  • Lese-Rechtschreibstörung/Legasthenie
  • Konzentrationsstörungen
  • Ablenkbarkeit
  • Aufmerksamkeitsdefizite
  • Hyperaktivität
  • Probleme mit der Merkfähigkeit

Nähere Informationen erhalten Sie auch in der Homepage von Benaudira.   www.benaudira.

Wie sieht eine erfolgreiche Lerntherapie mit Ihrem Kind aus?

 

Bis Erfolg sichtbar wird, kann es mehrere Stunden dauern. Dies hängt vom Schweregrad der Symptome ab. Im Schnitt benötigt man etwa 30 bis 40 Stunden, bei Dyskalkulie etwas weniger.

 

 

Lerntherapeutische Maßnahmen: Konzentrationstechniken, Methoden für Bilddenker, Vermitteln von wirkungsvollen Lerntechniken, Struktur, Wortspeichertraining, Wahrnehmungstraining der Hörverarbeitung (Benaudira), Berücksichtigung von Händigkeit, Hemisphärenintegration, taktiles Begreifen

 

 

Psychotherapeutische Maßnahmen: Techniken zur Energiesteuerung, Entspannungstechniken (z.B.: AT oder PMR), Mentales Training, Elterncoaching, Meridianklopftechnik, Verhaltenstherapeutische Maßnahmen, Konzentrationstraining, Token-Systeme

 

 

Naturheilkundliche und medizinische Maßnahmen: Nach Bedarf gebe ich eine Empfehlung zur Kontaktierung von verschiedenen Therapeuten anderer Disziplinen wie Orthopädie, Heilpraktiker, Ernährungsberater, Ärzte, Familientherapeuten, Erziehungsberatung, etc.

 

 

Jede Arbeit mit Ihrem Kind wird auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Deshalb sollte eine effektive Arbeit in  Einzelstunden erfolgen. Je frühzeitiger ihr Kind gefördert wird, desto besser sind die Ergebnisse. Es kann die Entstehung eines Teufelskreises vermieden werden.

 

 

Eine erfolgreiche Lerntherapie zeichnet sich dadurch aus, dass ihr Kind wieder Spaß am Lernen findet, dass ihr Kind wieder an sich selbst glaubt und wieder Zutrauen in seine eigene Leistungsfähigkeit findet. Als Begleiterscheinung wird sich sowohl die familiäre als auch die schulische Situation entspannen.

 

 

Kontaktformular

ENTSPANNEN LERNEN – ENTSPANNT LERNEN

Claudia Preschl

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Mohnblumenweg 5

86415 Mering

 

 

Mobil: 0171 9415444

 

 

claudia.preschl@kabelmail.de

www.entspannen-und-lernen.com

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