BENAUDIRA Hörverarbeitungstraining

 

Das Ohr ist der Pförtner für die Geräusche...das Gehirn nimmt sie wahr.

 

Beim Hören nimmt das Geräusch den Weg über das äußere Ohr und den äußeren Gehörgang zum Trommelfell und gelangt über das Mittelohr zum Innenohr. Dort wird es in Nervenimpulse übersetzt, die durch den Hörnerv zum Gehirn gelangen und dort verarbeitet werden. Der Weg vom Hörnerv bis zum primären Hörzentrum wird als zentrale Hörverarbeitung bezeichnet. Erst in der zentralen Hörverarbeitung unseres Gehirns werden die vom peripheren Hören gelieferten Signale in sinnvolle Informationen umgesetzt.

 

Wenn diese Verarbeitung im Gehirn nicht ausgewogen ist, hört man zu wenig, zu fein oder sogar Geräusche, die in der Außenwelt gar nicht vorhanden sind.

 

Darüber hinaus ist es für eine optimale Hörverarbeitung nötig, dass die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften harmonisch ist. Wenn dies nicht gegeben ist, ist kein dominantes Ohr ausgeprägt oder beide Ohren wechseln in der Lateralität hin und her. Das Gehörte kann dann verzögert wahrgenommen werden oder in der Reihenfolge durcheinander geraten.

 

Das BENAUDIRA-Hörtraining nutzt die Tatsache, dass das Gehirn trainiert werden kann. Dieses wird im Training durch speziell entwickelte Musik gezielt stimuliert, die zudem für jeden Klienten individuell angepasst wird.

 

Anwendungsgebiete bei Erwachsenen:

  • Tinnitus
  • Schwerhörigkeit
  • Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis)
  • Aufmerksamkeitsprobleme
  • Schnelle Ermüdbarkeit
  • Kopfschmerzen
  • Stottern
  • Sprachstörungen
  • Aphasie

Häufig liegt bei diesen Störungsbildern eine deutliche Beeinträchtigung der zentralen Hörverarbeitung vor. Allen gemeinsam ist, dass das Hören anstrengend ist. Der Hörvorgang ist nicht mehr der entspannte und selbstverständliche Vorgang, der er natürlicherweise ist. Sowohl ein zu sensibles Hören als auch unausgewogenes Hören werden leicht zur Überforderung. Konzentrationsschwäche und Ablenkbarkeit, aber auch körperliche Symptome (wie Müdigkeit und Kopfschmerzen) gehören zu den möglichen Folgen.

 

Das BENAUDIRA-Hörtraining kann den zentralauditiven Aspekt der genannten Anwendungsbereiche regulieren.

 

 

Tinnitus

 

Ein akuter Tinnitus sollte umgehend durch einen Arzt abgeklärt werden. Bestehen Ohrgeräusche jedoch länger als 3 Wochen oder gar seit mehreren Jahren, ist Hilfe durch ein spezialisiertes Hörtraining sinnvoll.

 

Subjektiv empfundene Ohrgeräusche entstehen durch eine fehlerhafte Verschaltung von Neuronen im Gehirn. Die Fähigkeit des Gehirns, latent vorhandene, selbst erzeugte Geräusche als unnötig zu erkennen und auszufiltern, ist beeinträchtigt. Zum Glück ist das Gehirn jedoch bis ins hohe Alter trainierbar. Durch das Hörtraining erfahren viele Betroffene Linderung oder sogar das vollständige Abklingen des Tinnitus.

 

 

Schwerhörigkeit

 

Wie gut ein Mensch hört, ist nicht nur von den Ohren abhängig.

 

Liegt eine Erkrankung im Mittelohr vor, ist eine medizinische Versorgung notwendig. Auch bei Problemen des Innenohrs kann das Hörtraining alleine nicht helfen.

 

In vielen Fällen ist jedoch eine unausgewogene Hörverarbeitung im Gehirn für das eingeschränkte Hören mitverantwortlich. Selbst bei einer diagnostizierten Innenohrschwerhörigkeit kann eine herabgesetzte zentrale Hörverarbeitung die Hörfähigkeit noch weiter vermindern. Wenn es gelingt, dieses auszugleichen, kann der Betroffene wieder besser hören. Betroffene berichten z. B. häufig, dass sie sich nach dem Hörtraining wieder besser in einer Gruppe unterhalten können und dass es ihnen wieder leichter fällt, einen Gesprächspartner zu verstehen. Das Hören wird wieder mehr zu einem entspannten und selbstverständlichen Vorgang.

 

 

Hyperakusis

 

Bei manchen Menschen besteht trotz einer normalen oder annähernd normalen Hörschwelle eine stark gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber lautem Schall. Die zentrale Verarbeitung des Hörens ist gestört. Oft werden nur einige Frequenzen übersensibel wahrgenommen, andere Frequenzen dagegen untersensibel. Eine solche Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen kann zu erhöhtem Blutdruck, Nervosität, einem schnelleren Herzschlag und vielen anderen Symptomen führen. Ein Ausgleich der zentralen Hörverarbeitung kann in vielen Fällen helfen, die Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen zu vermindern oder zum Abklingen zu bringen.

 

 

 

 

Nicht sehen können trennt von den Dingen,

nicht hören können von den Menschen.

 

Hellen  Keller / Immanuel Kant

 

 

 

 

BENAUDIRA in der Lerntherapie

 

 

Wenn die Fliege zur Ziege wird, die Tanne zur Kanne und der Bus zum Busch...

 

Probleme mit Lesen und Schreiben werden meist als LRS oder Legasthenie bezeichnet. Diese Diagnosen lassen oft die Frage nach den Ursachen offen.

 

Sehr häufig spielt dabei eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) eine wichtige Rolle.

 

Denn, wenn ein Mensch Sprache nicht optimal hört, kann das auch ein Problem beim Lesen und Schreiben werden.

 

Das Sprachzentrum des Gehirns ist gleichermaßen für die Verarbeitung von gehörter, gelesener, geschriebener und gesprochener Sprache verantwortlich.

 

Mögliche Hinweise auf eine auditive Ursache bei LRS/Legasthenie:

 

  • Viele Fehler im Diktat trotz Übens
  • Verwechslung ähnlich klingender Laute
  • Sprachverständnisprobleme
  • Langsames, stockendes Lesen
  • Erschwertes Erlernen des Schreibens
  • Unsicherheiten beim Satzbau und in der Grammatik
  • Schwierigkeiten, Wörter in Silben zu gliedern, z. B. Te-le-fon
  • Schwierigkeiten, Laute aus Wörtern herauszuhören
  • Schwierigkeiten beim sinnerfassenden Lesen, z. B. Wörter oder Silben als Ganzes zu erkennen
  • Unsicherheiten bei der Unterscheiung kurzer und langer Vokale

 

Unausgewogene Hörverarbeitung als Ursache von ADS und ADHS?

 

Wenn ein Mensch keine gute Balance in der Wahrnehmung tiefer und hoher Frequenzen hat, hört er Störgeräusche unter Umständen lauter als den Nutzschall.

 

Kinder nehmen z. B. den Straßenverkehr vor der Schule, die Schritte im Treppenhaus und die Lehrer im Nebenraum, das Rücken der Stühle, Geräusche im Klassenzimmer durch die Mitschüler lauter oder nur weniger leiser wahr als die Stimme der Lehrerin im Raum. Doch gerade die Stimme der Lehrerin oder des Lehrers ist es, worauf die Konzentration des Kindes sich richten sollte.

Sie müssen viel mehr Konzentration aufbringen, um wichtige Sprachlaute akustisch zu verstehen und um Störgeräusche auszufiltern. Dies kann leicht zu einer Überforderung werden. Diese Menschen gleiten dann leicht in eine Konzentrationsschwäche ab und sind leicht ablenkbar. Die Aufmerksamkeit lässt nach. Manche Kinder kompensieren diese Überanstrengung dann durch Aktivität (ADHS) oder sogar durch aggressives Verhalten, aber auch körperliche Erscheinungen wie Kopfschmerzen sind möglich.

 

Der Ausgleich des Hörens kann bei diesen Menschen eine gewichtige Ursache für die Überanstrengung beseitigen. Und die gute Nachricht: "Die Hörverarbeitung ist trainierbar."

 

 

 

Die Methode des BENAUDIRA-Hörtrainings

 

Das Hörtraining ist so konzipiert, dass es bei geringem finanziellen und zeitlichen Aufwand für die Betroffenen gute Erfolge ermöglicht.

 

Die Grundlage für das BENAUDIRA-Hörtraining ist eine eigens für diesen Zweck entwickelte Sammlung von instrumentaler Musik, Gesang, Sprache und Geräuschen. Für jede betroffene Person wird daraus eine ihrer Problematik entsprechende Auswahl zusammengestellt.

Im Rahmen der Untersuchung werden verschiedene Tests zur Beurteilung der Hörfähigkeit durchgeführt. Auf Basis der gewonnenen Ergebnisse wird für jeden Anwender eine genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Trainings-CD produziert.

Die CD wird zuhause mehrmals pro Woche für 10 bis 20 Minuten gehört (handelsüblicher Kopfhörer). Nach einigen Wochen erfolgt eine weitere Testung. Danach wird eine auf die aktuelle Situation angepasste Stimulations-CD erstellt. Insgesamt besteht das Training aus 3 bis 5 dieser Durchläufe.

Ziel des Trainings ist die dauerhafte Linderung oder Beseitigung der Beschwerden.

 

Die Trainingsmusik ist angenehm zu hören und einfach zu handhaben. Die meisten Betroffenen empfinden die täglichen Minuten mit der BENAUDIRA-Musik als eine schöne und wohltuende Bereicherung des Tagesablaufs.

 

  • Es sind nur wenige Besuche beim BENAUDIRA-Therapeuten nötig. Das Training findet zu Hause statt.
  • Es müssen keine teuren Geräte angeschafft werden. Ein normaler CD-Player und ein handelsüblicher Kopfhörer genügen.
  • Das Training wirkt sanft und nachhaltig.
  • Die Wirksamkeit ist durch die obertonreiche Musik mit echten Instrumenten und Stimmen enorm.
  • Das BENAUDIRA-Hörtraining ist preiswert.
  • Die Anwendung des Trainings zu Hause ist einfach.

 

 

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Sie können BENAUDIRA auch im Internet besuchen.   www.benaudira.de

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ENTSPANNEN LERNEN – ENTSPANNT LERNEN

Claudia Preschl

Heilpraktikerin für Psychotherapie

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